Weihnachtsgeschenke für die Mitarbeiter: Same procedure as every year?

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Der bunte Teller, ein Essensgutschein, der Kaffeebecher mit Logo oder wieder ins Varieté? Deutsche Arbeitgeber tun sich schwer damit, kreative, sinnvolle und wertschätzende Aufmerksamkeiten für ihre Mitarbeiter um Jahreswechsel zu finden. Lesen Sie, worauf Chefs achten sollten.

GALLUP Studie: Bindung an den Betrieb ist die Ausnahme

Nur 15% aller Angestellten fühlen sich emotional eng an den Arbeitgeber gebunden. Und nur solche Mitarbeiter beabsichtigen, auch in einem Jahr noch beim derzeitigen Arbeitgeber zu bleiben.

Nur 15% der Arbeitnehmer fühlen sich eng verbunden (Quelle: Gallup, 2017)

Führungskräfte neigen dazu, sich selbst zu überschätzen.

Viele Führungskräfte sind der Meinung, dass sie ihren Job gut machen. Dem gegenüber stehen allerdings viele Arbeitnehmer, die in den letzten 12 Monaten mindestens einmal daran gedacht haben das Unternehmen aufgrund ihres Vorgesetzten zu verlassen. Es scheint also, dass eine gewisse Selbstüberschätzung der eigenen Fähigkeiten bei den Führungskräften vorherrscht.

Das Eigen- und Fremdbild von Chefs differiert stark (Quelle: Gallup, 2017)

Enge Bindung = weniger krank

Diese Korrelation ist seit Jahren unverändert: Eine hohe Bindung bedeutet auch, dass Fehltage seltener auftreten. Wertschätzung, Motivation und Gesundheit gehen Hand in Hand.

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Mitarbeiter mit höherer Bindung sind seltener krank (Quelle: Gallup, 2016)

„No-Go“ Geschenke, die Chefs vermeiden sollten

Ein ereignisreiches Geschäftsjahr geht mal wieder zu Ende. Wie jedes Jahr stehen Inventur, Jahresabschluss und die heikle Frage an, was wohl ein angemessenes Weihnachtsgeschenk für die geschätzten Mitarbeiter wäre. Manch eine Firma erinnert sich in diesem Zusammenhang an Werbegeschenke die noch im Keller liegen müssten oder an die günstige Charge der Rotweinflaschen aus dem letzten Jahr – aber Vorsicht: Ein Zeichen der Dankbarkeit will gut durchdacht sein, ansonsten ist die Wahrnehmung negativ und der Schuss geht nach hinten los.

Von solchen Geschenken sollte eher Abstand genommen werden:

  • Standard-Adventskalender oder Süßigkeiten von der Stange – ungesund und lieblos
  • Geschenke mit Firmenlogo wirken wie ein Werbegeschenk  – sind sie ja auch 🙂
  • Produkte von billiger Qualität – sagen auch: „Du bist mir nicht viel wert“
  • Besonders „geschmackvolle“ Geschenke – Nicht jeder mag verschnörkelte Vasen
  • Die „same procedure as every year“ Veranstaltungen

Das gesunde Dankeschön: Der FitGutSchein vom Chef

Die gute Nachricht: Es gibt innovative, sinnvolle und individuelle Geschenke. Ein FitGutSchein von der Firma sagt: „Du bist mir wichtig und ich möchte, dass es Dir gut geht.“ Der Vorteil: Jeder Mitarbeiter sucht sich selbst aus, welche hochwertigen Gesundheitsangebote er nutzen möchte.

GALLUP-Studie: Engagement ist selten

Der GALLUP Engagement Index misst jährlich die Arbeitsplatzqualität in Deutschland. Die Kernaussage ist auch in der letztjährigen Studie unverändert: Das persönliche Wohlbefinden am Arbeitsplatz wird von Arbeitnehmern als wichtigster Faktor im Job genannt. Allerdings besteht hier ein großer Unterschied zwischen Wunsch und Realität.

Das gilt auch bezüglich der Selbstwahrnehmung von Führungskräften im Vergleich zu deren Wahrnehmung durch die eigenen Mitarbeiter (siehe dazu auch die Grafiken in der grauen Infobox).

Kleine Aufmerksamkeiten mit großer Wirkung

Das alles ändert sich natürlich nicht mit einem Weihnachtsgeschenk. Aber kleine Gesten und einfach nur „Danke“ tragen dazu bei, das Arbeitsklima zu verbessern. Dieses muss keine ausschweifenden Lobeshymnen beinhalten und kann bereits durch kurze, ehrlich gemeinte Sätze ausgedrückt werden (natürlich nicht nur zur Weihnachtszeit):

  • „Danke, dass du in Teambesprechungen Initiative zeigst, wenn es sonst niemand tut.“
  • „Danke, dass du so flexibel bist und nach Lösungen statt nach Problemen suchst.“
  • Oder aber auch einfach mal: „Was kann ich tun, um zu helfen?“

Der Weihnachtstipp: Gesunde Wertschätzung mit FitGutSchein

Demografie und Fachkräftemangel bedeuten: Für Arbeitgeber ist es wichtiger denn je, attraktiv auf die Belegschaft und potentielle Bewerber zu wirken. Eine gesunde Unternehmenskultur kann erheblich auf diese Attraktivität einwirken.

Tipps für motivierende Weihnachts-Goodies:

Tipp1: Personalisierte Geschenke kommen bei Mitarbeitern stets gut an

Tipp 2: „Gesund bleiben“ ist regelmäßig der Top-Vorsatz zum Jahreswechsel

Tipps 3: Beides verbinden können Sie mit einem FitGutSchein für Ihre Mitarbeiter 

Der FitGutSchein ist eine individuelle und gesunde Alternative zum Weihnachtsteller. Hiermit kann jeder Mitarbeiter selbst entscheiden, ob er lieber eine entspannende Präventionsmassage erhalten oder an einem Yoga-Kurs teilnehmen möchte. Probieren Sie dieses Jahr also doch mal etwas neues!

Allzu viel Zeit bleibt nicht mehr denn: Christmas is loading…